DLAN Test Das Netzwerk + Internet aus der Steckdose - Powerline Adapter im Vergleich

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DLAN oder auch Powerline/PowerLAN genannt, soll die Lösung sein, wenn das WLAN-Signal zu Hause nicht überall funktioniert und man keine Lust auf Kabelsalat hat. dLAN bzw. Powerline, das Netzwerk aus der Steckdose. Was kann das wirklich? Wir machen den Test und stellen ihnen die besten dLAN Adapter vor.

Fakt ist, in jedem Haushalt gibt es jede Menge technische Geräte; Laptop, Fernseher, Musikanlage und co. und die sollen idealerweise internetfähig sein. In der Regel geht das über LAN, ein Kabelnetzwerk oder über WLAN, ein Funknetzwerk. Versagen beide Techniken, so muss eine Lösung her. Die Alternative heißt dLAN. dLAN ist ein Stromleitungsnetzwerk, das über Powerlan Adapter funktioniert.
Um ein Stromnetzwerk aufzubauen, benötigt man spezielle Adapter. Diese dLAN Adapter bekommt man zum Beispiel günstig bei Amazon. Die Kosten sind je nach Hersteller und Ausstattung unterschiedlich. Nur welchen Adapter benötigt man eigentlich für was? Grundsätzlich gilt bei einfachen Heimvernetzungen von wenigen Geräten reichen 200Mbit dLAN Adapter aus. Will man jedoch ein komplettes Heimnetzwerk mit vielen verschiedenen Geräten aufbauen, sind Adapter mit 500Mbit ratsam. Die Adapter der verschiedenen Hersteller kann man miteinander kombinieren, weil sich diese an den IEEE-Standard (Norm für Computernetzwerke) halten. 500mbit Adapter mit 200mbit Adaptern zusammen einzusetzen ist ebenfalls möglich.

Zum Aufbau von Powerline empfiehlt sich ein dLAN Starter Kit. Das ist meistens preiswerter, als wenn man die Adapter einzeln kauft. Außerdem gibt es für verschiedene Anwendungen die passenden Adapter. Zum Beispiel gibt es dLAN Adapter mit eingebauter WLAN-Funktion, somit kann man zu Hause das WLAN-Netz erweitern. Des Weiteren gibt es Adapter mit einer Steckdose, somit verliert man die Steckdose nicht, in die man den Powerline-Adapter eingesteckt hat. Wir haben verschiedene Powerlan -Adapter unter die Luppe genommen und unter möglichen Gegebenheiten getestet.

Das WLAN-Netz ist zu schwach

Fritz Powerline dLAN TestDas Funksignal vom WLAN reicht oft nicht in jeder Ecke der Wohnung oder in jeden Stockwerk. Der Grund ist, dass der Router zu weit weg steht. Das Funksignal geht nicht durch jede Wand durch. Grundsätzlich benötigt man für ein dLAN bzw. Powerline Netzwerk immer 2 Adapter und zwar einen Sender-Adapter und einen Empfänger-Adapter. Den ersten schließt man an den Router an. Dazu wird der Adapter in die Steckdose gesteckt und mit dem Router via Netzwerkkabel verbunden. Mit dem zweiten Adapter kann man dann an jeder Steckdose im Haus das Internet-Signal abgreifen. Die Technik nutzt die Stromleitungen zum Aufbau eines lokalen Netzwerkes. Spezielle Adapter wandeln digitale Informationen vom Router in hochfrequente Signale um und schicken sie durch die Stromleitung in jeden gewünschten Raum. An jeder Steckdose kann man die Signale mit einem weiteren Powerline-Adapter anzapfen und die Steckdose wird zum Internetzugangspunkt. Um das gewünschte Gerät mit dem Internet über das dLAN zu verbinden, wird das Netzwerkkabel in ein internetfähiges Gerät und in den zweiten Adapter eingesteckt. Abschließend wird der Adapter per Knopfdruck aktiviert. Der Aufbauaufwand eines dLAN-Netzwerkes ist minimal, da keine Software installiert oder jegliches eingerichtet werden muss. Ausnahme zum Abgreifen des Internetsignals sind Mehrfachstecker. Andere Geräte stören das Signal und dadurch geht Bandbreite verloren. Und Vorsicht bei Verteilerdosen mit Überspannungsschutz. Hier funktionieren die Adapter nicht, da das Internetsignal rausgefiltert wird.
Der größte Vorteil von Powerlan im Vergleich zum WLAN ist die kinderleichte Installation, weil das ganze Netzwerk über Plug & Play eingerichtet wird.

Kein mobiles Internet

Mobile Geräte haben oft keine Internetverbindung und auch keinen Netzwerkanschluss. Dafür gibt es die WLAN-Adapter. Diese haben neben dem dLAN-Anschluss auch einen integrierten WLAN-Sender. Solche Powerline Adapter mit WLAN bauen individuelle Funkzonen auf, überall dort, wo das WLAN-Signal nicht ausreicht. Klassisches Beispiel – der Garten. Auch die WLAN-Adapter funktionieren nach dem Plug & Play-Prinzip. In die Steckdose stecken und den Verbindungsknopf für WLAN einschalten. Einziger Unterschied ist, dass man sich bei jedem mobilen Gerät unter dem Menüpunkt Einstellungen -> WLAN per Login und Passwort ins Internet einwählen muss. Das Passwort befindet sich meist auf einem Aufkleber des Adapters selber. Der WLAN-Adapter eignet sich am Besten für kabeloses Surfen im Internet, ideal beispielsweise für Tablet-PCs, Smartphones oder Laptops.

Geräte ohne WLAN

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Viele Geräte wie Fernseher, Receiver oder Spielekonsolen sind zwar internet- aber nicht wlanfähig. Auch hier: Adapter in die Steckdose, Netzwerkkabel einstecken und aktivieren. Möchte man mehrere netzwerkfähige Geräte gleichzeitig anschließen, gibt es dLAN Adapter mit Multinetzwerk-Ports. Auch ältere Spielekonsolen ohne WLAN-Anschluss kann man mit dLAN ans Internet anbinden. Somit kann man z.b. über das aufgebaute Playstation-Netzwerk gegen Spieler online zocken. Und auch für analoge Musikanlagen kann man das hausinterne Stromnetz nutzen, um Musik von überall abzuspielen, mit einziger Voraussetzung: Die Musikanlage hat einen Netzwerkanschluss.

USB-Anschluss nicht möglich

Auch das nächste Problem kennen viele. USB-Geräte, wie Drucker oder Festplatte hängen per Kabel am PC und funktionieren nur, wenn der Computer eingeschaltet ist. Geräte ohne Netzwerk-, aber mit einem USB-Anschluss können ebenfalls mit Powerline netzwerkfähig gemacht werden. Mit speziellen dLAN adaptern, die über einen USB-Anschluss verfügen, bindet man USB-Geräte ins Netzwerk ein. Wie alle Adapter funktioniert das über Plug & Play. Somit kann man zum Beispiel zu Hause von überall aus drucken. Außerdem steht der Drucker da, wo er stehen soll und nicht wo das USB-Kabel aufhört.

DLAN, das Netzwerk aus der Steckdose und dessen Sicherheit

Wenn es um die Sicherheit geht, sind WLAN-Netze, also Funknetze problematisch. Ihre Verschlüsselung ist aufwendig und die Signale machen an der Hauswand nicht halt. Im Vergleich zum WLAN ist Powerline viel sicherer, weil das Netzwerk über die Stromleitung läuft und quasi an der Tür endet. Es gibt also im Vergleich zum WLAN keinen Funk, den man abgreifen und knacken kann. Sobald man einen dLAN Adapter ins Netzwerk einbindet und aktiviert, wird das hausinterne Netzwerk verschlüsselt.

Fazit:

Lässtige Stolperfallen in der Wohnung und Ärger über Funkstörungen muss nicht sein. Internetgeräte ohne WLAN werden mit dLAN netzwerkfähig und Surfen macht endlich wieder überall Spaß.

dLAN – Die Vorteile auf einen Blick

  • Internet und LAN an jeder Steckdose im Haushalt oder im Büro möglich
  • Kein Verlegen von Kabeln, kein Bohren. Datensicherheit durch Verschlüsselung
  • Internetzugriff auch dort, wo WLAN nicht funktioniert

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